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  Die Anfänge:

Es war im Winter 1899 als der eigentliche Urheber des heutigen Musikvereins "Burgklänge" Peter Heinen aus Berg eine Versammlung zwecks Gründung desselben einberief.

An Interessenten waren außer ihm zu dieser Versammlung erschienen: Wilhelm Wey, Karl Meyer, Stefan Schoffers, Edmund Weynand, Josef Weynand, Josef Stoffels, Peter Flemmings und Jakob Thomas.

Die Begeisterung über das Entstehen eines Musikvereins war nicht nur für die angehenden Musiker sondern im ganzen Dorfe sehr groß, besonders da zu dieser Zeit noch keine Vereine bestanden, außer eines Kegelklubs. Diese Gründung war für Bütgenbach ein historisches Ereignis. Die jungen Anfänger hatten es natürlich sehr schwer. Instrumente, Notenmaterial und vieles andere musste angeschafft werden, wozu aber leider das Geld fehlte. Der harten Ausdauer dieser jungen Anfänger aber war es zu verdanken, dass der Verein sich bald dem Publikum vorstellen konnte, um damit die Kasse sowie das Taschengeld etwas aufzubessern. Hierzu sei noch zu bemerken, daß Peter Heinen zugleich Präsident und Dirigent der jungen Vereinigung war.

Um das Jahr 1900 wurden erstmals die Statuten aufgestellt. Zu diesem Zeitpunkt erfolgte die eigentliche Gründung des Vereins unter dem Namen "Germania".

Während der folgenden Jahre kamen mehrere aktive Mitglieder hinzu und man hatte sich hauptsächlich aus finanziellen Gründen auf die Ballmusik eingestellt. Es ging alles gut bis im Jahre 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach und jegliche Vereinstätigkeit zum Erliegen kam. Neben der "Germania" bestand vor dem Ersten Weltkrieg noch eine Musikvereinigung unter dem Namen "Freundschaftsbund" oder auch "Die Mährevenner" genannt.

Als dann nach dem Ersten Weltkrieg die Musikvereinigung "Germania" aus verschiedenen Gründen auseinander zu brechen drohte, versuchte man die beiden Musikvereinigungen zusammenzuschließen. Nach einigen Jahren der ergebnislosen Bemühungen gelang dann endlich im Jahre 1923 der Zusammenschluß unter dem Namen "Musikvereinigung".

Unter Dirigent Hubert Cremer und Präsident Nikolaus Hardy wurde die "Musikvereinigung" in den darauffolgenden Jahren erfolgreich geführt. Die Zahl der aktiven Mitglieder war bereits auf 25 angestiegen.

Es kam der Zweite Weltkrieg und die Vereinstätigkeit kam erneut zum Erliegen. Nach Friedensschluß setzte man sich am 30. Oktober 1948 im Lokal "Zur Mühle" zusammen, um den Musikverein neu zu gründen. Zu dieser Versammlung fanden sich 31 Interessierte ein. Gleich an diesem Abend wurden einige noch auffindbare Instrumente verteilt. Die eigentliche Tätigkeit begann allerdings erst, nachdem am 8. Januar 1949 eine weitere Versammlung einberufen worden war. Zehn der auf der ersten Versammlung erschienen Mitglieder hatten bereits das Interesse verloren und wurden von den Gründerlisten gestrichen.

Die neuen Statuten, die in der Zwischenzeit aufgestellt worden waren, wurden vorgelesen und die Vereinigung erhielt den Namen "Musikverein Bütgenbach-Berg".

 

 

 
     
  Die Anfänge  
  Statuten  
  Vorstände, Präsidenten und Dirigenten im Laufe der Jahre